Agilität im dynamischen Wettbewerb: Basisfähigkeit zur by Alexander Zobel (auth.)

By Alexander Zobel (auth.)

Agilität zählt zu den Basisfähigkeiten, um in einem sich schnell wandelnden Umfeld den Herausforderungen des dynamischen Wettbewerbs erfolgreich begegnen zu können. Sie beinhaltet sowohl die Kompetenz zur Anpassung an risky Rahmenbedingungen als auch zum proaktiven Ergreifen von Strategieoptionen.

Alexander Zobel begreift die multifokale Unternehmensführung als managementseitige Antwort auf den pluralistischen und mehrdimensionalen Wettbewerb (unterschiedliche Aggregationsstufen, Wettbewerbsobjekte und Interaktionsformen), wobei Agilität den Mitarbeitern hohe administration- und Leadershipkompetenzen verleiht. Der Autor operationalisiert das hypothetische Konstrukt der Agilität anhand der fünf Dimensionen Bereicherung des Kunden, Kooperation zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, Bewältigung von Unsicherheit und Wandel, Erzielung eines Leverage durch Humankapital und Informationen sowie das Denken in Optionen. Abschließend wird gezeigt, wie die Unternehmensagilität nachhaltig durch den Einsatz verschiedener Tools/Heuristiken gesteigert werden kann.

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Vgl. Corsten, H. (1985), S. 186; ders. (1990), S. 17 ff. und Maleri, R (1991), S. 105 ff. AuBerdem konnen Informationen als Kuppelprodukt auftreten, die auch ohne das physische Produkt Wert generieren. V gl. Magoulas, G. (1985), S. 32. Der Kopplungseffekt tritt vor allem in Fallen so genannte ,prognostischer Information' auf. 1 Akzeleratoren der Wettbewerbsdynamik 25 mation ist, dass es sich urn ein immaterielles Gut handelt, das sich auch bei mehrfacher Benutzung nicht abnutzt. Zudem ist es verdichtbar und erweitert sich gleichzeitig wahrend der Nutzung.

So lange diese Konstellation nicht gegeben ist, befindet sich der Anwender in einer Lock-in-Situation. 168 In diesem Zusammenhang ist die Gefahr eines hyperdynamisch eskalierenden Wettbewerbs am ausgeprligtesten, je groBer die Inkompatibilitliten der konkurrierenden Systeme sind. 169 Zudem versuchen technologisch versierte und finanzstarke Unternehmen mitunter bewusst, inkompatible Standards zu definieren, urn die Wettbewerbsspielregeln im eigenen Sinne zu verlindern. Gelingt es einem Anbieter, sein System als dominante Standardlosung durchzusetzen, so kann er den Markt als Monopolist bedienen und Monopolrenten fUr sich reklamieren.

Joskow, P. L. (1998), S. ; Winston, C. (1998), S. Nillalonga, B. (2000), S. 582 f. sowie die dort zitierten Studien. Vgl. Winston, C. (1998), S. 95 ff. Vor diesem Hintergrund definieren staatliche Instanzen ,Wettbewerbsgleichheit' und ,soziale Harten', was letztlich immer subjektiv erfolgt. Zudem verfolgt der Staat Eigeninteressen, da ihm die ehemaligen Monopolisten gehoren und eine Wertvemichtung aus Sicht des Staates als Anteilseigner verhindert werden solI. Vgl. Rasche, C. (2002a), S. 95. Zudem hat die radikale Liberalisierung des neuseelandischen und englischen Verkehrs- und Transportwesens auf Grund von entstandenen Qualitatseinbussen und Versorgungslilcken negative wohlfahrtsokonomlsche Folgen gehabt.

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